Übersicht

Jacob Burckhardt und die Bilder

Die Ausstellung erkundet Burckhardts ganz konkreten Umgang mit Bildern. Sie stellt seine eigene Bildproduktion vor, zeigt, welche zeitgenössische Kunst er kannte und sie widmet sich dem Foto-Sammler Burckhardt.

Die Ausstellung wird ab dem 17.10.2018 in der UB, dem Kabinett des Kunstmuseums und in der Kunstbibliothek stattfinden.


Aktuell: Bericht zum Ausstellungsprojekt auf der Homepage der Universität


Während das Schreiben über Bilder bei Jacob Burckhardt seit Jahrzehnten Gegenstand der Forschung ist, bleibt sein direkter Umgang mit Bildern noch immer ein Desiderat. Die Ausstellung widmet sich drei entsprechenden Untersuchungsfeldern:


1 Burckhardt und die zeitgenössische Kunst

Von der Bildwelt, mit der Burckhardt als Kind und junger Mann in Basel in Berühung kam, besitzen wir heute nur eine sehr schwache Vorstellung; denn ein Grossteil dieser Bilder ist gänzlich aus unseren Museen verschwunden. Wir wollen sie wieder sichtbar machen.


2 Burckhardts Skizzen

Burckhardt hat selbst gezeichnet. Ebenso wie andere Kunstschriftsteller seiner Zeit hat er v.a. das auf Reisen Gesehene in Skizzenbüchern festgehalten und – vor allem vor Einführung der kommerziellen Reprouktionsphotographie – diese Skizzen oftmals zur Grundlage oder zumindest Gedächtnisstütze wissenschaftlicher Verarbeitung herangezogen. 


3 Burckhardt als Fotosammler

In der UB Basel hat sich die überaus umfangreiche Sammlung von Reproduktionen (Fotografien und Grafiken) Burckhardts erhalten. Sie hat in der Forschung der letzten 20 Jahre verstärkt Beachtung gefunden. Doch ihre analytische Durchdringung und sinnstiftende Kontextualisierung steht noch aus.